Die Geschichte der Posttonne seit 1964
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Die Postboje
Seit etwa 25
Jahren haben nicht nur Segler, sondern auch Ausflügler die
Möglichkeit, ihre Postsendungen in die
Postboje auf der Nordseite des Steinhuder Meeres
einzuwerfen.
Entstanden ist die Postboje in Folge einer Wette. Mardorfer Segelschüler wetteten abends in geselliger
Runde mit ihren Segellehrern, dass man bald auf dem
Steinhuder Meer Post einwerfen könne. Kurzerhand
besorgten die Segelschüler eine Boje und bauten diese zum
"schwimmenden Briefkasten" um. Als
besonderer Gag wurde noch ein Metallschild mit der Aufschrift
"Post von Kriegsschiffen wird nicht befördert"
aufgebracht, und die Wette war gewonnen. Die Sache machte
Furore. So kam es, daß die Sache offiziell
von der Post genehmigt und unterstützt wurde.
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Entstanden ist die Postboje in Folge einer Wette. Mardorfer Segelschüler wetteten abends in geselliger Runde mit ihren Segellehrern, daß man bald auf dem Steinhuder Meer Post einwerfen könne. Kurzerhand besorgten die Segelschüler eine Boje und bauten diese zum "schwimmenden Briefkasten" um. Als besonderer Gag wurde noch ein Metallschild mit der Aufschrift "Post von Kriegsschiffen wird nicht befördert" aufgebracht, und die Wette war gewonnen. Die Sache machte Furore. So kam es, daß die Sache offiziell von der Post genehmigt und unterstützt wurde. |
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Unter der Position 5229715 Nord und 00921008 Ost zeichnete das Landesvermessungsamt denschwimmenden Briefkasten in die Steinhuder Meer-Karte ein, und im Rahmen von Segelübungen wurde von der Segelschule die Postboje geleert. Irgendwann schloss die Segelschule ihre Tore und der SegelclubGarbsen e.V. nahm sich ehrenamtlich, auf Initiative der Post AG, der Postboje an. In Zusammenarbeit mitder Wasser- und Schifffahrtsdirektion Hannover wurde die Boje umkonstruiert. Aus einer altenMittelfahrwassertonne aus der Weser - mit einem neuen Kasten, einem Ring zum Aufstützen und einemAnkerball bestückt - entstand die heutige Postboje. |
Unter der Position 5229715 Nord und 00921008 Ost zeichnete das Landesvermessungsamt den
schwimmenden Briefkasten in die Steinhuder Meer-Karte ein, und im Rahmen von Segelübungen wurde von
der Segelschule die Postboje geleert. Irgendwann schloss die
Segelschule ihre Tore und der Segelclub
Garbsen e.V. nahm sich ehrenamtlich, auf Initiative der Post
AG, der Postboje an. In Zusammenarbeit mit
der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Hannover wurde die Boje
umkonstruiert. Aus einer alten
Mittelfahrwassertonne aus der Weser - mit einem neuen Kasten,
einem Ring zum Aufstützen und einem
Ankerball bestückt - entstand die heutige Postboje.
Seit 1993
ist der Garbsener Segelclub offiziell für die Boje zuständig,
und sie wird von den Mitgliedern mindestens
zweimal wöchentlich und in der Saison fast täglich geleert.
Die Anzahl der Sendungen wird von den Sportsfreunden
dokumentiert (ca. 1200 p. A.) und mit einem Sonderstempel
versehen. Postkarten und Briefe kommen in einer
Sondermappe zur Wunstorfer Post.
Dort wird nicht maschinell, sondern noch per Hand der offizielle Poststempel aufgebracht,
bevor sich die Post auf die Reise zum Empfänger macht. Anfang
Mai wird die Postboje
auf ihre Position ausgebracht und Mitte September, vor dem
Fahrverbot, dass von November bis April auf dem Meer gilt,
wieder eingeholt, um die durch Witterung angegriffenen
Stellen zu restaurieren und die Boje durch einen evtl.
nötigen Anstrich wieder in Form zu bringen.
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